Die Mitglieder des AK Rohstoffe richten vom 10. – 17. Oktober 2022 zum vierten Mal die Alternative Rohstoffwoche (Programmflyer 2022 /2017 / 2015 / 2013) aus, in welcher zahlreiche Veranstaltungen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Rohstoffpolitik schaffen sollen. Übersicht über alle Veranstaltungen der 4. Alternativen Rohstoffwoche.

Außerdem ruft der AK Rohstoffe am 18. Oktober 2022 zum ersten Mal den Rohstoffgipfel (Veranstaltungsflyer) aus. Mit zivilgesellschaftlichen Vertreter*innen aus Argentinien, Brasilien und der DR Kongo sowie Vertreter*innen aus Politik, Gewerkschaften, Wissenschaft und Wirtschaft diskutieren wir, wie die Rohstoffpolitik von Morgen aussehen muss.

Los miembros del Grupo de Trabajo sobre Materias Primas (AK Rohstoffe) organizarán por cuarta vez la Semana Alternativa de las Materias Primas del 10 al 17 de octubre de 2022 (programa 2022 / 201720152013), durante la cual numerosos eventos crearán un espacio para el debate crítico sobre la política alemana de materias primas.

Además, el AK Rohstoffe organizará por primera vez la Cumbre de Materias Primas (programa del evento) el 18 de octubre de 2022. Con representantes de la sociedad civil de Argentina, Brasil y la República Democrática del Congo, así como con representantes de la política, los sindicatos, la ciencia y las empresas, debatiremos cómo debe ser la política de materias primas del futuro.

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Crashkurs Rohstoffpolitik am 24. und 25. Juni in Berlin

24. June 2019 9:30 - 25. June 2019 14:00

Crashkurs Rohstoffpolitik

für politisch Aktive und Multiplikator*innen aus Parteien, Gewerkschaften sowie umwelt- & entwicklungspolitischen NGOs

24. und 25. Juni 2019 in Berlin

Der Crashkurs Rohstoffpolitik für politische Multiplikator*innen führt in Themen der Rohstoffpolitik und ihre sozialen und ökologischen Folgen ein. In diesem Jahr setzen wir die Kreislaufführung von Rohstoffen als Schwerpunkt. Die deutsche Industrie ist einer der weltweit größten Verbraucher von metallischen Rohstoffen. Auf Druck der Industrie bemühen sich die Bundesregierung und die EU, die „Versorgungssicherheit“ deutscher Unternehmen zu gewährleisten. Umwelt-, Sozial- und Entwicklungsanliegen spielen dabei oft eine untergeordnete Rolle, obwohl der Abbau von Rohstoffen häufig mit Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung einhergeht. Unser Verbrauch an metallischen und mineralischen Rohstoffen (Eisenerz, Aluminium, Kupfer, aber auch Spezialmetalle wie Lithium, Kobalt, Nickel oder Seltene Erden) sprengt jegliche ökologische und soziale Grenzen, die Kosten tragen aber vor allem Menschen im Globalen Süden, da dort viele Rohstoffe abgebaut werden.

 

Eine sozial-ökologische Transformation, die unser Wirtschaften in gemeinwohlorientierte Bahnen innerhalb ökologischer Grenzen lenkt, benötigt eine Rohstoffwende. Diese Rohstoffwende muss dabei vor allem die absolute Reduktion des Verbrauchs von Metallen und Mineralen in den Fokus nehmen, gleichzeitig aber auch Themen der globalen Gerechtigkeit nicht vernachlässigen. Eine stärkere Kreislaufführung der metallischen und mineralischen Rohstoffe ist unabdingbar.

 

Genau dies ist das Thema des diesjährigen Crashkurses: Konkrete, erste Schritte der Kreislaufwirtschaft ebenso wie die Vision einer Rohstoffwende, eines global gerechten Zusammenlebens. Nach einer Einführung in die sozialen und ökologischen Folgen des Rohstoffabbaus via Online-Seminar geben wir am ersten Crashkurs-Tag einen Überblick über den Rohstoffverbrauch in Deutschland wie global: Welche Industrien verbrauchen welche Rohstoffe in welchem Maß? Anschließend diskutieren wir verschiedene Instrumente und Konzepte zur Reduktion des Rohstoffverbrauchs: Rohstoffschonung und –effizienz, nachhaltiges Produktdesign, Recycling. Nach einem differenzierten Blick auf Schrottexporte folgt eine umfassende Diskussion rund um die Rohstoffwende. Am zweiten Tag des Crashkurses lernen wir bei dem Besuch eines Recyclingunternehmens die technischen Möglichkeiten und Grenzen sowie wirtschaftlichen Herausforderungen des Geschäfts kennen.

 

Das Programm zum Download gibt es hier.

 

Bewerbung und Anmeldung:

Der Crashkurs richtet sich gezielt an Mitarbeiter*innen, Mitglieder und Aktive aus politischen Parteien, Gewerkschaften und NGOs. Voraussetzung für eine Teilnahme ist eine kurze Bewerbung mit Angaben (s.u.). Diese sollte bis zum 17. Mai 2019 an jakob.kluchert@power-shift.de geschickt werden.

Teilnahmebeitrag 20€ inkl. Verpflegung
Es soll nicht am Geld scheitern (bitte im Zweifel bei jakob.kluchert@power-shift.de melden).

 

Angaben zur Bewerbung:

  • Name, Adresse, Email, Telefon: …
  • Motivation zur Crashkurs-Teilnahme; politische Erfahrung/Funktion oder politisches Engagement; Multiplikator*innenrolle (500-1000 Zeichen):
  • Übernachtung benötigt? Sonstige Hinweise/Wünsche (bzgl. Ernährung , Logistik etc.): …

 

Kontakt/Organisation:

Jakob Kluchert, PowerShift e.V.

jakob.kluchert@power-shift.de

030/41934182

 

Dieses Projekt wird gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Details

Start:
24. June 2019 9:30
End:
25. June 2019 14:00

Organizer

PowerShift e.V.
Website:
https://power-shift.de/

Venue

Berlin
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