Die Mitglieder des AK Rohstoffe richten vom 10. – 17. Oktober 2022 zum vierten Mal die Alternative Rohstoffwoche (Programmflyer 2022 /2017 / 2015 / 2013) aus, in welcher zahlreiche Veranstaltungen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Rohstoffpolitik schaffen sollen. Übersicht über alle Veranstaltungen der 4. Alternativen Rohstoffwoche.

Außerdem ruft der AK Rohstoffe am 18. Oktober 2022 zum ersten Mal den Rohstoffgipfel (Veranstaltungsflyer) aus. Mit zivilgesellschaftlichen Vertreter*innen aus Argentinien, Brasilien und der DR Kongo sowie Vertreter*innen aus Politik, Gewerkschaften, Wissenschaft und Wirtschaft diskutieren wir, wie die Rohstoffpolitik von Morgen aussehen muss.

Los miembros del Grupo de Trabajo sobre Materias Primas (AK Rohstoffe) organizarán por cuarta vez la Semana Alternativa de las Materias Primas del 10 al 17 de octubre de 2022 (programa 2022 / 201720152013), durante la cual numerosos eventos crearán un espacio para el debate crítico sobre la política alemana de materias primas.

Además, el AK Rohstoffe organizará por primera vez la Cumbre de Materias Primas (programa del evento) el 18 de octubre de 2022. Con representantes de la sociedad civil de Argentina, Brasil y la República Democrática del Congo, así como con representantes de la política, los sindicatos, la ciencia y las empresas, debatiremos cómo debe ser la política de materias primas del futuro.

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Blutiges Nickel aus Guatemala – Widerstand und Repression von Menschenrechtsverteidiger*innen und wie sie in ihren Rechten gestärkt werden können

13. October 19:00 - 21:00

Das russisch-schweizer Bergbauunternehmen Solway Invest hat am Izabal-See im Nordosten Guatemalas ein regelrechtes Regime aus Terror, Korruption und Umweltzerstörung errichtet. Der Fall machte vor kurzem Schlagzeilen, weil mehrere europäische Unternehmen Geschäftsbeziehungen mit dem Nickel-Bergbauprojekt unterhalten. Sie alle tragen Verantwortung für den Schutz von Menschenrechten und der Umwelt in ihren Rohstofflieferketten – zukünftig auch per Gesetz.
Die indigenen Anwohner*innen klagen über die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen. Doch sobald sie sich wehren, reagieren die staatlichen Sicherheitskräfte und das Unternehmen mit äußerster Gewalt. Menschenrechtsverteidiger*innen aus Guatemala werden uns ihre Perspektive auf den Konflikt schildern. Zusammen werden wir der Frage nachgehen, wie sie und ihre Rechte im Rahmen von Lieferkettengesetzen und dem Escazú-Abkommen geschützt werden können und wie sie sich bei der Umsetzung einbringen können.
• Veranstalter*innen: INKOTA und Romero Initiative
• Referent*innen: tbc: Vertreter*in vom Colectivo Madre Selva aus Guatemala sowie vrsl. Vertreter*innen von INKOTA/CiR
• Veranstaltungsformat: Online-Seminar mit Inputs von Süd-Expert*innen, Vorstellung des Infoblattes „Widerstand im Rohstoffsektor“ und Diskussion von Lösungsansätzen; Seminar auf Deutsch und Spanisch mit Simultan-Verdolmetschung

• Datum: Donnerstag, 13. Oktober 2022, 19:00 Uhr – 21:00 Uhr
• Ort: Online
• Anmeldung: Bitte über diesen Zoom-Link anmelden: Zoom Meeting

Details

Date:
13. October
Time:
19:00 - 21:00

Venue

Online

Organizers

Romero Initiative
INKOTA-netzwerk
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