Aufgrund der globalen Herausforderungen brauchen wir eine umfassende Rohstoffwende. Dies beinhaltet auch eine andere, eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik in Deutschland und Europa. Die im AK Rohstoffe zusammengeschlossenen NGOs verfolgen deshalb die folgenden Ziele:
Rohstoffverbrauch senken
- Ressourcenschutz durch Senkung des absoluten Rohstoffverbrauchs
- Kreislaufwirtschaft umsetzen: Stoffkreisläufe schließen und Rohstoffe einsparen
- Verzicht auf Tiefseebergbau und andere Risikotechnologien
Menschenrechte effektiv schützen
Zivilgesellschaft schützen und stärken
- Global gerechte Handelspolitik
- Schutz und Stärkung der Rechte Betroffener und speziell indigener Völker
Stellungnahme des AK Rohstoffe zum BMZ-Aktionsplan
Als zivilgesellschaftliche Organisationen des AK Rohstoffe haben wir die Vorstellung des Aktionsplans „Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit“, der den Rahmen für Ziel 3 des neuen BMZ-Reformplans stellt, mit großer Sorge zur Kenntnis genommen. Damit geht das BMZ einen deutlichen Schritt in Richtung engerer Einbindung deutscher Unternehmen in die entwicklungspolitische Arbeit und öffnet sich einer strategischen Ausrichtung an deutschen Wirtschaftsinteressen, unter anderem mit dem Ziel, Märkte zu erschließen und die Versorgung mit sogenannten kritischen und strategischen Rohstoffen zu sichern.
Mit einer gemeinsamen Stellungnahme, die 33 zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützen, fordern wir die konsequente Ausrichtung an folgenden fünf Punkten:
- Entwicklungspolitische Kernziele müssen zentrale Ziele von EZ bleiben
- Zusammenarbeit an Bedürfnissen der Partnerländer und deren Bevölkerung ausrichten
- Effektive Einbeziehung globaler Zivilgesellschaft und Betroffener in Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse und notwendige Aufstockung zivilgesellschaftlicher Förderung
- Verbindliche Sicherung menschenrechtlicher und ökologischer Standards durchsetzen
- Reduktion des Rohstoffverbrauchs für eine global gerechte sozial-ökologische Transformation
PM: EU-Institutionen diskutieren über Rohstoffgesetz – Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern Nachbesserungen für Schutz von Umwelt und Menschenrechten
Gemeinsame Pressemitteilung von Brot für die Welt, Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch und PowerShift Berlin, 22. Mai 2023. Mit großer Sorge blicken Umwelt- und Menschenrechtsorganisation in dieser Woche nach Brüssel. Mehrere EU-Institutionen, darunter der Industrieausschuss des EU-Parlaments [...]
PM: Rohstoffgipfel: Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern global gerechte Rohstoffwende von Bundesregierung
Berlin, 18.10.2022: Das zivilgesellschaftliche Netzwerk AK Rohstoffe fordert auf seinem heute ab 13 Uhr stattfindenden Rohstoffgipfel eine Neuausrichtung der deutschen Rohstoffpolitik. Die zukünftige Rohstoffstrategie der Bundesregierung dürfe nicht länger ignorieren, dass der enorm hohe Rohstoffbedarf [...]
PM: Chance ergreifen für nachhaltige Batterien und eine umfassende Mobilitätswende
Umwelt- und Entwicklungsorganisationen fordern Bundesregierung und Europa-Abgeordnete auf, nachhaltige Batterien wirksam und zügig zu regulieren. Berlin, 3. März 2022: Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern die Abgeordneten des Europäischen Parlaments auf, den fraktionsübergreifenden Entwurf der Batterieverordnung am Mittwoch, [...]
