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SUMMARY:Lithiumabbau in Serbien\, Argentinien und Chile
DESCRIPTION:Online-Diskussion  \nLithiumabbau in Serbien\, Argentinien und Chile\nIm Spannungsfeld aktueller Geopolitik und lokaler Probleme\n\nDie Produktion von Lithium-Ionen-Batterien für die Elektromobilität wächst stetig an. Langfristig soll so CO2 im Kampf gegen den Klimawandel eingespart werden. Längst sind auch die Schattenseiten des Lithiumabbaus\, auf dem aktuell die E-mobilität fußt bekannt: Der Abbau des begehrten Rohstoffs führt häufig zu Konflikten um Land und Wasser\, auch mit indigenen Gemeinschaften. Während die Förderländer die Kosten für Umwelt und Soziales tragen\, findet die Wertschöpfung bisher häufig anderswo statt. \nDer globale Wettkampf um Lithium läuft und Regierungen in Abbauländern erhoffen sich Gewinne. Auch die EU versucht sich den begehrten Rohstoff über Abkommen zu sichern. Diese gibt es mit Ländern des sogenannten „Lithiumdreiecks“\, Argentinien und Chile\, wo sich etwa 70% der weltweiten Vorkommen befinden. Hinzu kommen diese mit der EU-Nachbarschaft\, denn die EU hat ein großes Interesse daran Lithiumvorkommen auf dem eigenen Kontinent nutzbar zu machen. Jüngstes Beispiel ist Serbien\, das auch Lithium-Vorkommen hat. Zwar vereinbarte die EU-Kommission mit der serbischen Regierung ein Memorandum of Understanding zu nachhaltigem Lithiumabbau. Die serbische Zivilgesellschaft aber hält dagegen und protestiert gegen die drohenden Umweltschäden und Grundwasserverschmutzungen. Einschüchterungen und Morddrohungen kommen als Konsequenz auch hier zu Tage. Noch im Dezember soll eine Liste von Projekten veröffentlicht werden\, die die EU im Rahmen des Kritische Rohstoffgesetz als strategisch einstuft und deren Durchführung sie unterstützen möchte. Auch Lithiumprojekte aus diesen Ländern können hierunter fallen. \nIm Rahmen der alternativen Rohstoffwoche vom 07. bis 14. Oktober 2024 wollen wir über folgende Fragen sprechen:  \n\nWelche Auswirkungen hat der globale Wettstreit um Lithium auf die Abbauländer Chile\, Argentinien und Serbien? Welche Möglichkeiten\, wie zum Beispiel der Aufbau einer Wertschöpfung vor Ort werden umgesetzt und welche Strategien werden dafür entwickelt?\nInwieweit unterscheiden sich die Forderungen\, Reaktionen und auch Repressionen in den Ländern?\nWelche Strategie verfolgt die EU im Hinblick auf den globalen Run auf Rohstoffe und wie könnte Europa unabhängiger vom Rohstoff Lithium werden? \nWelche Rolle spielen und könnten hier die Finanzierer der Projekte spielen?\n\nDiese und weitere Punkte diskutieren wir unter anderem mit: \n\nPia Marchegiani\, Fundación Ambiente y Recursos Naturales\, FARN (Argentinien)\nTelye Yurisch Toledo\, Fundación Terram\, (Chile)\nAnna Cavazzini (angefragt)\, MeP\nAleksandar Matković\, (Serbien) \n\nModeration: Johanna Sydow\, Leitung Referat Internationale Umweltpolitik\, Heinrich-Böll-Stiftung \nVeranstalter*in: Brot für die Welt\, Heinrich-Böll-Stiftung \nKontakt: \nJohannes Erhard\, Lateinamerika Referat der Heinrich-Böll-Stiftung\, erhard@boell.de \nOnlineveranstaltung am Dienstag\, 8. Oktober 2024\, 18:30-20:00 Uhr /13:30-15 Uhr (Uhrzeit in Chile/Argentinien) \n  \nLesetipps: \nSerbien: Offener Dialog-Versuch zu Lithium führt zu Morddrohungen: https://www.boell.de/de/2024/09/04/serbien-offener-dialog-versuch-zu-lithium-fuehrt-zu-morddrohungen  \nLithiumabbau in Serbien: “Eine offene und produktive Debatte ist nicht möglich”: https://www.boell.de/de/2024/07/18/lithiumabbau-serbien-eine-offene-und-produktive-debatte-ist-nicht-moeglich  \nBlendwerk: Der globale Hunger nach Rohstoffen und seine Folgen für Mensch und Umwelt: https://www.boell.de/de/boellthema-22023-blendwerk  \nFactsheet – Rohstoffe aus Lateinamerika: https://www.boell.de/de/2024/05/22/rohstoffe-aus-lateinamerika  \n\n» Online-Teilnahme in ZOOM\nDie Zugangsdaten zur Zoom-Veranstaltung erhalten Sie 24 Stunden und erneut 2 Stunden vor der Veranstaltung per E-Mail. \nSie können entweder das Client-Programm oder die App nutzen. Mit den Browsern Chrome und Edge können Sie direkt über den Zugangslink teilnehmen. Weitere Information zur Handhabung von Zoom finden Sie hier\nBitte achten Sie darauf\, dass Sie die neueste Version von Zoom verwenden\, damit Sie über die nötigen Einstellungen verfügen. Bei Veranstaltungen mit Publikumsbeteiligung benötigen Sie ein Mikrofon und ggf. eine Kamera. \nFür die Verwendung der Software Zoom übernimmt die Heinrich-Böll-Stiftung keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom finden Sie hier. \n» Livestream\nAlternativ können Sie der Veranstaltung auch ohne Anmeldung im Livestream folgen. \n\n\n\n\n\nZeitzone\n13:30-15 horas (hora chilena/argentina)\n\n\nAdresse\n\n▶ Online-Veranstaltung\n\n\n\nVeranstalter/in\nHeinrich-Böll-Stiftung Santiago de Chile – Chile\, Argentinien\, Paraguay\, Uruguay\n\n\nSprache\nEnglisch\nSpanisch\nSimultanübersetzung\n\n\nLivestream\n\n\n\n\n\n\n\n\nLivestream aufrufen
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